Pocketshop hat einen MCP-Server. Das klingt technisch – ist es in der Einrichtung auch kurz – aber danach öffnet es eine neue Art, wie du deine App bedienst. Statt ins Dashboard zu klicken, öffnest du dein KI-Tool und schreibst: 'Zeig mir alle Kunden, die diese Woche das erste Mal die App geöffnet haben.' Oder: 'Erstell eine Prämie: 20 % Rabatt, gültig bis Ende des Monats, für Kunden mit über 200 Punkten.' Die App macht es – sofort.
Was ist der Pocketshop MCP-Server?
MCP steht für Model Context Protocol, ein offener Standard von Anthropic, der KI-Modelle mit externen Systemen verbindet. Der Pocketshop MCP-Server ist die Brücke zwischen deiner App und einem KI-Tool wie Claude Desktop, Cursor oder einem eigenen Agenten. Er stellt der KI strukturierten Zugriff auf deine App-Daten zur Verfügung – und erlaubt ihr, Aktionen in deinem Namen auszuführen.
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Der Server ist einmal eingerichtet und läuft dann im Hintergrund. Du verbindest dein bevorzugtes KI-Tool einmalig damit – und ab diesem Moment ist deine App per Sprache oder Text steuerbar. Kein Programmierwissen nötig, keine API-Kenntnisse, kein technisches Verständnis von MCP selbst.
Die drei Kernfunktionen im Detail
1. Nutzer abrufen und analysieren
Der häufigste Anwendungsfall: Du willst wissen, wie es deiner Kundenbasis gerade geht. Wer ist aktiv, wer schläft, wer steht kurz vor der nächsten Prämie? Bisher bedeutete das: Dashboard öffnen, Filter setzen, Export klicken. Mit dem MCP-Server stellst du die Frage einfach.
- "Wie viele aktive Nutzer hatten wir diese Woche?"
- "Zeig mir alle Kunden mit mehr als 300 Punkten, die seit 30 Tagen nicht eingekauft haben."
- "Wer hat sich heute neu registriert?"
- "Vergleich den Punktestand dieser Woche mit dem Vormonat."
- "Liste meine Top-10-Kunden nach Kaufhäufigkeit auf."
Die KI ruft die Daten über den MCP-Server ab und präsentiert sie als Tabelle, Liste oder Zusammenfassung – je nachdem, was du brauchst. Du kannst direkt nachfragen: 'Und von diesen 47 Kunden: Wie viele sind in Wien?' Der Kontext bleibt erhalten, du navigierst durch deine Daten wie in einem Gespräch.
2. Prämien erstellen und verwalten
Prämien anlegen ist eine der Aufgaben, die im Dashboard mehrere Schritte braucht: Name eingeben, Typ wählen, Punktevoraussetzung festlegen, Gültigkeitsdauer setzen, Zielgruppe definieren, veröffentlichen. Per MCP-Server formulierst du das in einem Satz.
- "Erstell eine Prämie: Gratis Kaffee, 150 Punkte, gültig bis 31. August."
- "Leg einen Geburtstags-Bonus an: 100 Punkte extra, automatisch am Geburtstag."
- "Erstelle einen Rabatt-Coupon von 15 % für alle Gold-Kunden, gültig diese Woche."
- "Zeig mir alle aktiven Prämien und wie oft sie in diesem Monat eingelöst wurden."
- "Deaktiviere die Sommer-Aktion – die Laufzeit ist vorbei."
Du kannst Prämien auch gezielt für Segmente erstellen: 'Erstelle eine Willkommens-Prämie nur für Neukunden: 50 Bonuspunkte nach der ersten Transaktion.' Der MCP-Server setzt das direkt in der App um – keine Zwischenschritte, kein manuelles Klicken.
3. Push-Nachrichten planen und versenden
Push-Nachrichten sind das direkteste Kommunikationsmittel in deiner App – und gleichzeitig das, wo Formulierungsqualität am meisten zählt. Zu lang, zu allgemein, zur falschen Zeit: und die Öffnungsrate leidet. Der MCP-Server kombiniert hier zwei Stärken: die KI formuliert den Text, Pocketshop versendet ihn zur richtigen Zeit an die richtige Gruppe.
- "Formuliere eine Push-Nachricht für heute Nachmittag: Frischer Apfelstrudel im Angebot, Ton freundlich, mit Emoji."
- "Sende allen inaktiven Kunden (über 21 Tage) eine Reaktivierungs-Nachricht mit 10 % Rabatt-Code."
- "Plant eine Push-Kampagne für nächsten Freitag 11 Uhr: Hinweis auf unser Wochenend-Special."
- "Zeig mir die Öffnungsraten meiner letzten fünf Push-Nachrichten."
- "Welche meiner Push-Kampagnen in diesem Quartal hat am besten funktioniert – und warum?"
Der Pocketshop MCP-Server ist in Claude Desktop, Cursor und anderen MCP-kompatiblen Tools nutzbar. Das Setup dauert ca. 15 Minuten und wird von unserem Team begleitet. Frag uns in der Demo: pocketshop.at/demo
Mit welchen KI-Tools funktioniert der Pocketshop MCP-Server?
MCP ist ein offener Standard – das bedeutet, der Pocketshop MCP-Server funktioniert mit jeder KI-Umgebung, die MCP unterstützt. Aktuell sind das vor allem:
- Claude Desktop (Anthropic) – die native Desktop-App, in der MCP-Server besonders reibungslos eingebunden werden
- Cursor – der KI-Coding-Editor, der MCP-Server als Tool-Erweiterung unterstützt
- Eigene Agenten und Automatisierungen via MCP-Client-Bibliotheken
- ChatGPT und Google Gemini via Custom Actions / Function Calling (kein nativer MCP, aber ähnliche Funktionalität)
Weil MCP ein offener Standard ist, wird die Liste der unterstützten Tools schnell länger. Was heute mit Claude Desktop eingerichtet wird, funktioniert morgen auch in der nächsten Plattform, die MCP integriert – ohne Neukonfiguration auf Pocketshop-Seite.
Ein konkreter Ablauf: Wochenbericht per Prompt
Montagmorgen. Du willst wissen, wie die Woche gelaufen ist – bevor du die nächste planst. Früher: Dashboard öffnen, mehrere Auswertungen aufrufen, Daten zusammenkopieren. Mit MCP-Server:
- Claude Desktop öffnen – der Pocketshop MCP-Server ist bereits verbunden.
- Eingabe: "Gib mir einen Wochenbericht: neue Nutzer, aktive Nutzer, Top-3-Prämien nach Einlösungen, beste Push-Kampagne."
- Claude ruft alle Daten in einem Schritt ab und gibt dir eine strukturierte Zusammenfassung.
- Du schreibst: "Und erstell mir auf Basis davon drei Ideen für Push-Kampagnen diese Woche."
- Claude schlägt drei Kampagnenideen vor – mit Textentwurf, Zielgruppe und empfohlenem Sendezeitpunkt.
- Du wählst eine aus: "Sende Kampagne 2 heute um 11 Uhr an alle Kunden mit über 100 Punkten." Erledigt.
Was früher 30 Minuten Dashboardarbeit war, ist jetzt ein Gespräch von fünf Minuten.
Datenschutz und Sicherheit
Der MCP-Server arbeitet mit API-Schlüsseln, die du selbst verwaltest. Der Zugriff ist auf deinen Account beschränkt und kann jederzeit widerrufen werden. Für Datenabfragen werden keine personenbezogenen Rohdaten direkt an das KI-Modell übertragen – die KI sieht Aggregate und strukturierte Ergebnisse, keine unverarbeiteten Kundendatensätze. Für Unternehmen mit erhöhten Datenschutzanforderungen stehen On-Premise-Konfigurationen zur Verfügung.
Wie du den MCP-Server einrichtest
Das Setup ist einmalig und dauert rund 15 Minuten. Du brauchst deinen Pocketshop-API-Schlüssel (im Dashboard unter Einstellungen → Integrationen) und eines der unterstützten KI-Tools. Das Pocketshop-Team begleitet dich bei der Einrichtung und zeigt dir in der Demo die ersten Befehle live. Danach läuft der Server im Hintergrund – für dich unsichtbar, aber immer bereit.